Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Wir haben einen neuen Blog!

Viel moderner, viel chicer: Unser neuer Blog auf tumblr. Schaut doch mal vorbei: akkoeln.tumblr.com

Warum haben wir unseren Namen geändert?

Nach langen Diskussionen haben wir uns auf einen neuen Namen für die Gruppe einigen können: Anarchistisches Kollektiv Köln (AKK). Eine Namensänderung wirft natürlich Fragen auf. Wieso heißen wir nicht mehr Anachopazifistische Jugend (APJ)?

Zum einen: Warum ist kein Pazifismus mehr im Namen?
Unsere Gruppe hat sich, wie häufig in der ersten Zeit nach der Gründung, im Verlauf der letzten 9 Monate personell verändert und vor allem erweitert. Zusätzlich haben auch aktuelle Geschehnisse, wie z.B. der kurdische Befreiungskampf das neue Ausmaß rechter Gewalt einzelne Mitglieder an einem „kategorischen“ Pazifismus zweifeln lassen. Diese Thematiken wurden kontrovers diskutiert, sodass wir uns dafür entschieden haben, dass eine Öffnung der Gruppe für verschiedene anarchistische Strömungen für alle Mitglieder von Vorteil wäre. Auch die Kritik, dass ein expliziter Hinweis auf Pazifismus im Namen den Anschein erwecken könnte, wir würden andere Anarchist*innen für ausnahmslos gewaltvoll halten, hatte uns zu denken gegeben. Die Grundidee der Anarchie ist gewaltfrei, da durch Gewalt natürlich immer auch Macht ausgeübt wird und damit Hierarchien geschaffen werden. Wie nun allerdings genau dieser Weg zur herrschaftsfreien Gesellschaft aussehen könnte, ist unserem Selbstverständnis nach nun offen gelassen. Das heißt natürlich nicht, dass unsere Gruppe sich jetzt antipazifistisch definieren würde, lediglich ein allgemeinerer Name wurde im Laufe der Zeit vom Großteil der Gruppe erwünscht. (mehr…)

Redebeitrag des AKK zur Tierrechtsdemo

Was ist Tierbefreiung?

Tierbefreiungsdemo2

Tierbefreiung liegt die Überzeugung zugrunde, alle Tiere, ob menschlich oder nicht, als Individuum zu betrachten. Die erste Konsequenz, die sich daraus ergibt ist nichtmenschliche Tiere nicht mehr als Ware zu betrachten und Grundrechte für sie zu fordern. Das Einräumen eines Rechts auf Freiheitund Unversehrtheit stellt dabei aber nur einen ersten, wenn auch wichtigen, Schritt dar. Das eigentliche Problem ist die folgende Kernüberzeugung in unserem Kopf: Wir haben eine Zweiteilung von Mensch und Tier gelernt. Und so sehr wir auch nicht-menschliche Tiere schützen wollen und ihnen Rechte zusprechen, so sehr bleiben sie während dessen von uns abhängig. (mehr…)

Nazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf


Am Samstag, den 01. August 2015 waren wir in Bad Nenndorf, um den „Trauermarsch“ von etwa 200 Neonazis zu blockieren, der Täter der NS-Zeit zu Opfern erklärt.
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Gegen Tiertransporte durch AirFrance-KLM


Letzten Sonntag hat die Berliner Tierbefreiungsaktion (BerTA) eine Kundgebung am Flughafen Berlin-Tegel organisiert. 13 Aktivist*innen protestierten gegen die Transporte von Versuchstieren durch Air France-KLM.

Zum Abschluß wurde ein Solifoto für Gegen Nazis und Repressionen – Freiheit für Valentin erstellt.
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Solidarität mit den ermordeten Genoss*innen in Suruç/Solidarity with our murdered comrades in Suruc

Kurz vor 19 Uhr erreichten wir das Türkische Generalkonsulat auf der Luxemburger Straße in Hürth. Gemeinsam mit anderen libertären Gruppen entrollten wir Transparente, z.B. „Solidarität mit dem emanzipatorischen Aufbruch – Gegen das PKK-Verbot. Gegen Repression“, „Kein Gott, kein Staat, kein Kalifat“ und „Biji berxwedana Kobane“. Es gab zwei kürzere Redebeiträge über den Anschlag in Suruç/Pirsus. Desweiteren wurden die 32 Namen der Opfer des Anschlags in Suruç auf Pappschilder geschrieben und an das Konsulatsgebäude geklebt.
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Solidarität mit Rojava

Die türkische anarchistische Gruppe „Anarşi İnisiyatifi“ (Anarchistische Initiative) ruft die globale anarchistische Gemeinschaft dazu auf, am 26. Juli 2015 um 19 Uhr vor türkischen Konsulaten als Antwort auf die Mitschuld der AKP-Regierung am Massaker in Suruç zu protestieren. 32 Menschen wurden bei dem vom „Islamischen Staat“ durchgeführten Selbstmordattentat getötet, darunter auch zwei anarchistische Genoss*innen: Alper Sapan von Anarşi İnisiyatifi Eskişehir und Evrim Deniz Erol. Die 32 Genoss*innen von verschiedenen sozialistischen, kommunistischen und anarchistischen Jugendgruppen planten, die türkisch-syrische Grenze bei Kobane in Rojava zu überqueren, um dort humanitäre Hilfe zu leisten, z.B. Krankenhäuser aufzubauen.


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Antirassistische Demo in Essen

Gestern, am 30. Juni, protestierten wir gemeinsam mit ca. 150 bis 200 Menschen für Solidarität mit Geflüchteten und gegen die EU-Abschottungspolitik sowie die Misshandlungen in den Heimen in Essen und Burbach, die von der Firma „European Homecare“ betrieben werden. Zu Beginn provozierten Neonazis, auf der Route blieb es ruhig. Die Reaktionen der Menschen waren sehr vielfältig. Wir hoffen, Menschen zum Nachdenken gebracht zu haben und aufgezeigt zu haben, dass Ausgrenzung, Misshandlung und Diskriminierung nicht unwidersprochen bleiben.
Close European Homecare – open the borders! (cn)

EHC1 (mehr…)

Aufmarsch der Rechten in Frankfurt

ffm 20.06.

Auch wir waren am 20.06. in Frankfurt um den Nazis und Rassist*innen klar zu machen, dass wir ihnen keinen Raum für die Propagierung ihrer hasserfüllten Botschaften geben.
Wir sind erfreut über die gute Strukturierung der Gegenproteste, trotz zweier antifaschistischer Lager, die relativ unabhängig voneinander Arbeiten.
Es ist auch erstaunlich, dass das Werfen von Eiern und Gemüse dort auch von Leuten außerhalb des schwarzen Blocks als legitimes Mittel des Protests angewandt wird.
Gewalt kam an diesem Tag allerdings nicht hauptsächlich von Neonazis, die uns über Social Media versuchten mit Sprüchen wie „In Frankfurt wurde der Linksterrorismus geboren, dort wird er auch begraben.“ einzuschüchtern, sondern von der Polizei, die mit massivem Einsatz ihrer Schlagstöcke mehrmals auf alle Personen in den ersten Reihen einschlug und wie wir leider beobachten mussten, einer Genossin mit brachialer Gewalt mindestens zweimal auf den Kopf.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Polizei den Rettungswagen daran hinderte, direkt zu der mittlerweile zusammengebrochenen Person zu fahren, wie auch der Pressemitteilung des EA Frankfurt zu entnehmen ist.
Der Marsch von „Widerstand Ost-West“ beschränkte sich auf maximal 200 Personen, die in ihrem „Käfig“ 800 Meter um den Block laufen durften.
Vielen Dank an alle Gegendemonstrant*innen, die den Nazis und Rassist*innen einen unangenehmen Tag bereitet haben.

APJ Koeln goes AFRR

Wir, die Anarchopazifistische Jugend Koeln, haben entschieden, uns der Anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr anzuschließen. Nach einem internen Diskussionsprozess über anarchistischen Föderalismus und Gesprächen mit Genoss*innen der AFRR, kamen wir zu dem Entschluss diesen Weg einzuschlagen. Gründe für die Vernetzung gibt es viele, z.B Skillsharing, Ressurcenpooling, Austausch von Erfahrungen, geminsame Planung von Aktionen ect. Gemeinsam mit den Genoss*innen aus Rheinland und Ruhrpott, werden wir in Zukunft eine engere Zusammenarbeit anstreben und blicken motiviert in die kommende Zeit. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Hinblick auf Kampagnen, Aktionen, Organisierung und eine coole Zeit miteinander. Auf das der freiheitliche Funke , der Anarchismus auch in der Koelner Region, zündet.

Hoch die antinationale Solidarität!
Den Anarchismus organisieren!

APJ Koeln (Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr)
Juni 2015




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