Solidarität mit Rojava

Die türkische anarchistische Gruppe „Anarşi İnisiyatifi“ (Anarchistische Initiative) ruft die globale anarchistische Gemeinschaft dazu auf, am 26. Juli 2015 um 19 Uhr vor türkischen Konsulaten als Antwort auf die Mitschuld der AKP-Regierung am Massaker in Suruç zu protestieren. 32 Menschen wurden bei dem vom „Islamischen Staat“ durchgeführten Selbstmordattentat getötet, darunter auch zwei anarchistische Genoss*innen: Alper Sapan von Anarşi İnisiyatifi Eskişehir und Evrim Deniz Erol. Die 32 Genoss*innen von verschiedenen sozialistischen, kommunistischen und anarchistischen Jugendgruppen planten, die türkisch-syrische Grenze bei Kobane in Rojava zu überqueren, um dort humanitäre Hilfe zu leisten, z.B. Krankenhäuser aufzubauen.


Der Aufruf von Anarşi İnisiyatifi:
„Am 20. Juli wurden (mindestens) 32 Menschen, darunter anarchistische Genoss*innen, die nach Suruc gegangen sind, um an dem Wiederaufbau Kobanes teilzunehmen, von einem IS-Selbstmordattentäter getötet. Der türkische Staat unterstützt weiterhin unter der Hand den IS. Wir werden unseren Kampf mit unserer ganzen Kraft aufrechterhalten, um alle ihre Wege zu blockieren.

Unser Aufruf an Anarchist*innen in aller Welt:
Zeigt am 26. Juli 2015 um 19 Uhr unsere Wut und Rebellion vor den Konsulaten des türkischen Staats dort, wo ihr wohnt! In Solidarität!“

Wir, die Anarchopazifistische Jugend Köln/AFRR (Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr) folgen diesem Aufruf der türkischen Genoss*innen, da uns das Schicksal der ermordeten Genoss*innen tief berührt hat. Der emanzipatorische Aufbruch in Rojava ist ein Lichtblick für uns, da dessen herrschaftsfreies Gesellschaftsmodell uns Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben aller Menschen weltweit gibt. Gefährdet wird diese Revolution durch die Faschist*innen des Islamischen Staats, der von der AKP unter Erdogan unterstützt wird. Daher protestieren wir am 26. Juli vor dem Türkischen Generalkonsulat in Hürth bei Köln.

Kommt am 26.07.15 um 19 Uhr zum türkischen Generalkonsulat in der Luxemburger Straße 285, 50354 Hürth.

Anfahrt am besten mit der Linie 18 bis Hürth-Hermülheim, dann in Fahrtrichtung rechts die Hans-Böckler-Straße nehmen, dann rechts in die Luxemburger Straße einbiegen und bis zur Ecke Rosellstraße laufen.

In Solidarität mit den Angehörigen und Genoss*innen der Opfer des Bombenanschlags.
Biji berxwedana Rojava!
Biji azadi, biji anarşi.
Hoch die antinationale Solidarität!





Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: