Aufmarsch der Rechten in Frankfurt

ffm 20.06.

Auch wir waren am 20.06. in Frankfurt um den Nazis und Rassist*innen klar zu machen, dass wir ihnen keinen Raum für die Propagierung ihrer hasserfüllten Botschaften geben.
Wir sind erfreut über die gute Strukturierung der Gegenproteste, trotz zweier antifaschistischer Lager, die relativ unabhängig voneinander Arbeiten.
Es ist auch erstaunlich, dass das Werfen von Eiern und Gemüse dort auch von Leuten außerhalb des schwarzen Blocks als legitimes Mittel des Protests angewandt wird.
Gewalt kam an diesem Tag allerdings nicht hauptsächlich von Neonazis, die uns über Social Media versuchten mit Sprüchen wie „In Frankfurt wurde der Linksterrorismus geboren, dort wird er auch begraben.“ einzuschüchtern, sondern von der Polizei, die mit massivem Einsatz ihrer Schlagstöcke mehrmals auf alle Personen in den ersten Reihen einschlug und wie wir leider beobachten mussten, einer Genossin mit brachialer Gewalt mindestens zweimal auf den Kopf.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Polizei den Rettungswagen daran hinderte, direkt zu der mittlerweile zusammengebrochenen Person zu fahren, wie auch der Pressemitteilung des EA Frankfurt zu entnehmen ist.
Der Marsch von „Widerstand Ost-West“ beschränkte sich auf maximal 200 Personen, die in ihrem „Käfig“ 800 Meter um den Block laufen durften.
Vielen Dank an alle Gegendemonstrant*innen, die den Nazis und Rassist*innen einen unangenehmen Tag bereitet haben.





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